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Zweitligist Carl Zeiss Jena stürmt ins Halbfinale

In der Saison 2007/08 stieg der ostdeutsche Tradtionsverein zwar aus der 2. Bundesliga ab, sorgte aber für mächtig Furore im DFB-Pokal

Das Überraschungsteam der Pokalsaison 2007/08 war der thüringische Zweitligist Carl Zeiss Jena, der erst kurz zuvor aus der Oberliga über die Regionalliga in die zweite Liga aufgestiegen war. Zum Auftakt der Pokalrunde war Jena zu Gast bei dem benachbarten Oberligisten 1. FC Gera 03, der mühelos mit 3:0 bezwungen wurde. Doch so leichtes Spiel sollte Jena von nun an nicht mehr haben.

1. FC Nürnberg ist das erste "Opfer"

Schon in der zweiten Hauptrunde kam mit dem 1. FC Nürnberg nicht nur ein Bundesligist, sondern auch der Titelverteidiger ins Ernst-Abbe-Sportfeld. Bereits in der 11. Spielminute hieß es 1:0 für die Gäste. Und selbst als Sandor Thorgelle endlich ausgeglichen hatte (56.), konnte sich das Team nicht lange darüber freuen, denn 12 Minuten später flog der Torschütze wegen wiederholten Foulspiels vom Platz. Schließlich hieß es Verlängerung. Dann der Treffer von Alexander Maul ins eigene Netz (95.), doch Jena wehrte sich mit letzter Kraft gegen die Niederlage. Kurz nach Robert Müllers Ausgleich (114.) hieß es Elfmeterschießen. Der Nürnberger Dominik Reinhardt verschoss, Jena dagegen behielt die Nerven und siegte mit 7:6.

Der nächste Bundesligist blamiert sich

Im Achtelfinale kam Arminia Bielefeld, ein weiterer Bundesligist. Und wieder ging es nach einem Rückstand in die Verlängerung, wo zunächst wieder ein Jenaer Spieler nach einer Tätlichkeit das Feld verlassen musste, dann aber durch einen Foulelfmeter die Entscheidung für Jena (116., 2:1/Simak) fiel.

Aller guten Dinge sind drei

Im Viertelfinale ging es nach Stuttgart zum amtierenden Deutschen Meister. Nur 18.500 Fans, darunter gut 4000 aus Jena, wollten das Spiel, dessen Ausgang die meisten zu kennen glaubten, sehen. Doch 1:0 stand es zur Halbzeit für die mutig kämpfenden Außenseiter, und Stuttgart erreichte die Verlängerung nur knapp (81./Gomez). Gomez legte nach (94.), aber Jena kämpfet bis zuletzt und erreichte in der Nachspielzeit den Ausgleich (120./Müller). Und wieder behielten alle Jenaer Spieler beim Elfmeterschießen die Nerven, während ein Stuttgarter verschoss.

Endstation Dortmund

Auch im Halbfinale musste Jena auswärts antreten. Gegner war Borussia Dortmund. Vor 80.708 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park, im bestbesuchten DFB-Pokalspiel aller Zeiten, endete jedoch der Höhenflug der Mannschaft aus Thüringen. Auch diesmal konnte Jena das Spiel nicht mit elf Spielern beenden. Diesmal war es Simak, der aufgrund unsportlichen Verhaltens vom Platz gestellt wurde (51.). Doch auch mit einem vollzähligen Team wäre die Niederlage nicht mehr abzuwenden gewesen. Dortmund siegte mit 3:0 (1:0) und zog damit ins Finale ein.

Dort unterlag Dortmund Bayern München mit 1:2 nach Verlängerung, während Jena am Ende der Saison in die 3. Liga abstieg.

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