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Weinheimer Amateure besiegen Bayern München

In der Saison 1990/91 war es mal wieder der FC Bayern München, der sich im DFB-Pokal eine peinliche Niederlage leistete und mit 0:1 in Weinheim/Bergstraße bereits in der ersten Runde ausschied.

Als die Bayern am 4. August 1990 unter ihrem Trainer Jupp Heynckes im Sepp-Herberger-Stadion in Weinheim antraten, rechneten sie gegen den badischen Oberligaclub wohl mit einer leicht zu lösenden Routineaufgabe. Doch ganz so amateurhaft, wie man hätte glauben können, waren die Weinheimer nicht. Erst 1987/88 waren sie Meister der Oberliga Baden-Württemberg geworden und hatten um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mitgespielt. Mit Hans-Peter Makan stand im Weinheimer Aufgebot sogar ein Deutscher Meister (1984 mit dem VfB Stuttgart), und  Thomas Schwechheimer war in der Saison 1983/84 Torschützenkönig der Oberliga Baden-Württemberg geworden.

So sahen die rund 8000 Zuschauer im restlos ausverkauften Stadion ein munteres Spiel, bei dem von Beginn an klar war, dass die Amateure sich nicht ohne weiteres geschlagen geben wollten. Als dann in der 26. Minute Thomas Strunz mit einer Roten Karte vom Platz flog und Schwechheimer den fälligen Elfmeter zum 1:0 verwandelte, war das Schicksal der Bayern besiegelt, die gegen die tapfer kämpfenden Weinheimer einfach kein geeignetes Mittel fanden.

 

FV 09 Weinheim: Arnold, Makan, Werni, Kohl, Ruh, Merkel, Baumann, Schwechheimer, Olscha (81. Machowski), Teubel, Gerlach (57. Krawerz)

FC Bayern München: Aumann, Reuter, Grahammer, Kohler, Pflügler, Augenthaler, Strunz, Effenberg (57. Wohlfahrt), Laudrup (57. Kögl), Mihajlovic

Schiedsrichter: Berthold Schneider (Püttlingen)

Weinheim schied in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen den Zweitligisten Rot-Weiss Essen mit 1:3 aus, Pokalsieger 1991 wurde Werder Bremen. Der Pokalsieg über den FC Bayern München war der größte Triumph in der Geschichte des FV Weinheim 09, wenig später begann der Abstieg des badischen Traditionsclubs. Wegen finanzieller Probleme ging er 1007 in der Fußballabteilung seines ehemaligen Lokalrivalen, der TSG 1862 Weinheim, auf, die heute mit 6000 Mitgliedern der größte Verein im Badischen Sportbund ist.

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