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Alemannia Aachen scheitert erst im Finale

Der hoch verschuldete Zweitligist Alemannia Aachen erreicht sensationell nach Siegen gegen Bayern München und Borussia Mönchengladbach das Finale des DFB-Pokals 2003/2004 und qualifiziert sich dadurch für den UEFA-Cup.

Nach den Spielen in den beiden ersten Hauptrunden des DFB-Pokals der Saison 2003/04 hätte wohl kaum jemand geglaubt, dass die Mannschaft des Zweitligisten Alemannia Aachen bis ins Finale des Wettbewerbs vordringen würde. Zu mühsam wurden die beiden Siege errungen: Sowohl gegen den Regionalligisten Rot-Weiß Erfurt (5:4 n.E./1:1) als auch gegen Zweitligakonkurrent 1860 München (6:5 n.E./1:1) fiel die Entscheidung erst im Elfmeterschießen durch die Paraden von Torwart Stephan Straub.

Im Achtelfinale sah es dagegen ganz anders aus: Beim 5:0 in Braunschweig hatte der Gastgeber nicht die mindeste Chance. Bester Spieler der Aachener war Emmanuel Krontiris mit drei Treffern.

Das beste Spiel der Aachener sollte aber erst in der nächsten Runde kommen. Im Viertelfinale bekam es das Team von Jörg Berger mit einem Gegner von ganz anderem Kaliber zu tun, denn der FC Bayern München kam auf den Tivoli. Von Anfang an ließen die Gastgeber keinen Zweifel daran, dass sie als Sieger vom Platz gehen wollten, und mit 20.000 enthusiastischen Zuschauern im Rücken gelang Stefan Blank (33.) tatsächlich der Führungstreffer. Aber auch die Bayern wollten sich nicht kampflos geschlagen geben und erkämpften sich noch vor der Pause den Ausgleich (Michael Ballack/45.). Auch nach der Pause ging ein offener Schlagabtausch weiter, in dem die Bayern jedoch kein Mittel gegen die kampfstarken Aachener fanden und dem Siegtreffer von Oldie Erik Meijer (81.) nichts mehr entgegenzusetzen hatten.

Nach dem 1:0 (Ivica Grlic/42.) im DFB-Pokal Halbfinale gegen Borussia Mönchengladbach traf Alemannia Aachen im Finale auf Werder Bremen. Und obwohl Aachen bis zuletzt dagegen hielt und sogar nach dem Platzverweis von George Mbwando (75./grobes Foulspiel) noch den Anschlusstreffer zum 2:3 (Meijer/90.) erzielte, konnte es gegen den frischgebackenen deutschen Meister nicht bestehen.

Trotz der Finalniederlage spielte die Alemannia Aachen in der folgenden Saison im Uefa-Cup. Sie setzte sich gegen den isländischen Verein FH Hafnarfjördur (5:1/0:0) und in der Gruppenphase gegen Zenit Sankt Petersburg und AEK Athen durch und schied erst im Sechzehntelfinale gegen den AZ Alkmaar (1:2/0:0) aus. Für Bremen war es der erste Double-Gewinn seiner Geschichte.

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