Offenbach kickt Dortmund aus dem DFB-Pokal

Drittliga-Tabellenführer Kickers Offenbach hat für eine Blamage des Bundesliga-Zweiten Borussia Dortmund im DFB-Pokal gesorgt und gewann im Elfmeterschießen gegen die Mannschaft von Jürgen Klopp.

Damit steht der OFC nach dem 4:2 Seig im Elfmeterschießen erstmals seit der Saison 2006/2007 im Achtelfinale. Die BVB-Torjäger Lucas Barrios und Robert Lewandowski scheiterten an Offenbachs Torhüter Robert Wulnikowski. Sehad Mehic machte dann den Sieg als letzter OFC-Schütze perfekt. BVB-Coach Klopp erklärte nach dem Spiel: “Das Spiel war so schwer wie wir es erwartet haben. Wir waren ständig am Drücker, doch es hat die Durchschlagskraft gefehlt. Am Ende war dann alles angerichtet für eine Sensation.“

Aufopferungsvoller Kampf der Hausherren

Dortmund musste im ausverkauften Bieberer Berg vor 25.000 Zuschauern das gesamte Spiel über an seine Grenzen gehen. Von dem Zwei-Klassen-Unterschied war kaum etwas zu sehen. Bedingungslos kämpften die Kickers gegen die spielerisch deutlich überlegenen Gäste und konnten sich in der ersten Halbzeit sogar zwei hochkarätigen Torchancen erarbeiten.

BVB nutzt Chancen nicht

Die Dortmunder kamen immer wieder gefährlich vor das Tor der Offenbacher - jedoch erfolglos. In der zweiten Halbzeit übernahm das Team von Trainer Wolfgang Wolf die Initiative. Der BVB verlor immer mehr seine Ordnung. Offenbach war angetrieben von ihrem frenetischen Publikum und den Borussen gelang so gut wie gar nichts mehr. Das Spiel der Gäste war von zahlreiche Fehlpässen geprägt. Die Klopp-Elf stellte dann auch bei den wenigen Standardsituationen keine Torgefahr dar. Und auch wenn der OFC gegen Dortmund auf den bislang besten Vorlagengeber Denis Berger verzichten musste, macht sich das Fehlen kaum bemerkbar. Dortmund hingegen konnte das Fehlen von Jakub Blaszczykowski und Sven Bender nicht kompensieren.

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