Ba schießt schwache Hoffenheimer ins Achtelfinale

Durch seinen Siegtreffer hat Demba Ba Hoffenheim gegen den FC Ingolstadt vor einer Blamage im Pokal bewahrt.

Trotz Unterzahl, Vedad Ibisevic sah nach einer Schiedsrichterbeleidigung Rot, schoss sich Bundesligist 1899 Hoffenheim ins Achtelfinale des DFB-Pokals. Mit einem 1:0 (0:0) zitterten sich die Kraichgauer durch die Partie mit dem Zweitliga-Vorletzten FC Ingolstadt. In der 63. Minute erzielte Demba Ba das entscheidende Tor.

Nach der Begegnung erklärte Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick: „Wir waren zum Schluss die bessere Mannschaft und hätten höher gewinnen können.“ Schlussendlich müsse man sehr zufrieden sein, denn Hoffenheim hat in Unterzahl einen Sieg eingefahren. Ferner dankte der Coach sogar noch Rotsünder Ibisevic: „Indirekt hat er uns einen Gefallen getan, denn wir sind nach seinem Platzverweis aufgewacht.“ Aber auch mit elf Spielern tat sich Hoffenheim vor 10.500 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena von Sinsheim zu Beginn schwer. Vom Angriffswirbel war nicht viel zu sehen, denn Chinedu Obasi scheiterte bereits in der Anfangsphase mit einem Kopfball an Ingolstadts Torhüter Sascha Kirschstein. Ibisevic verfehlte ebenfalls zweimal per Kopf das Tor. 1899-Schlussmann Tom Starke hingegen musste bei einem Freistoß des ehemaligen Hoffenheimers Sebastin Hofmann in der 13. Minute auf der Hut sein.

Hoffenheim agierte nach der Halbzeitpause trotz Unterzahl aggressiver. Ba sorgte mit seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit für frischen Schwung. Dennoch scheiterte er zunächst an Kirschstein (46.) und dann an Sejad Salihovic (52.) mit einem Freistoß.

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